VoD: Streaming-Videos im Familienalltag richtig nutzen

VoD, also Video on Demand, ist auch auf den kürzlich in München abgehaltenen Medientagen ein großes Thema gewesen. Immer mehr Nutzer wenden sich ab vom klassischen Fernsehen und konsumieren statt dessen Filme und Serien über die diversen Streaming-Anbieter aus dem Internet. Dabei treten aber mehr denn je wichtige Fragen auf: Wie lange dürfen Kinder vor dem Bildschirm sitzen? In welchem Maße sollten sich Eltern bei der Auswahl der Inhalte einmischen? Und wie kann das “neue” Fernsehen förderlich für den Familienalltag sein? An dieser Stelle will Euch nun ein paar Ratschläge und Verhaltensregeln mit auf den Weg geben, die sich für mich im Lauf der Zeit als nützlich und wichtig herauskristallisiert haben.

Alter: Bis wann guckst Du?

Vor allem kleine Kinder dürfen beim Fernsehschauen grundsätzlich nicht allein gelassen werden. Deshalb solltet Ihr Euch Filme und Serien-Episoden zunächst gemeinsam mit den Kleinen ansehen, um zu wissen, wie sie auf Figuren oder die Handlung reagieren. Auch sollten die Bildschirmzeiten klar geregelt werden: Je nach Reife des Kindes können 2- oder 3-Jährige 10-15 Minuten am Tag zusammen mit den Eltern einen kurzen, dem Alter angemessenen Film oder eine Serie anschauen, bei 4- bis 5-Jährigen gehen Experten von maximal 30 Minuten am Tag aus. Ab 6 Jahren müsse dann klare Abmachungen mit den Kindern getroffen werden. Um in diesem Fall einen überhöhten TV-Konsum zu verhindern, müsst Ihr Euch aber auch um deren Einhaltung kümmern und das Nutzungsverhalten weiter kontrollieren.

Das richtige Programm zur richtigen Zeit

Video-on-Demand, also Video auf Abruf, kann eine enorme Erleichterung im Familienalltag darstellen. Beispielsweise können Kinder hier nicht unbeaufsichtigt durch das TV-Programm zappen. Statt dessen sucht Ihr als Eltern die entsprechenden Inhalte aus. So stoßen die Kids auch nicht zufällig auf verstörende Bilder in Nachrichtensendungen oder Filmen. Und wer kennt das nicht: Gerade läuft die Lieblingsserie im Fernsehen, aber die Hausaufgaben sind noch nicht fertig. Mit Video-on-Demand können Eltern die Auseinandersetzungen in einem solchen Fall vermeiden und die Kinder sehen die Serie dann, wenn sie dazu Zeit haben. Das nimmt den Stress aus der Situation.

Maß-Regeln für den TV-Konsum

Das richtige Maß für den Medienkonsum zu finden, ist für Eltern ebenfalls eine große Herausforderung. Während eines Restaurantbesuchs zum Beispiel sollten Eure Kinder in der Regel kein Tablet oder Smartphone gegen potentiell aufkommende Langeweile in die Hand bekommen. Denn dann ist Familienzeit und Unterhaltungs-Geräte haben allein schon wegen der Ablenkung (Stichwort: Bewusstes Essen) nichts am Tisch zu suchen. Ganz zu schweigen davon, dass man niemals – wirklich NIEMALS – vor dem Fernseher seine gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie einnehmen sollte. Experten meinen dazu auch: Kinder dürfen nicht darauf konditioniert werden, immer bei Langeweile schnell den Bildschirm einzuschalten. Denn sie brauchen Ruhe, um zu wachsen. Ihr habt Eure Kids trotzdem schon mit Eurem Smartphone versucht abzulenken? Keine Angst, in unserer Familie ist das manchmal auch so. Ausnahmen bestätigen die Regel. Eltern, die ihre Kinder gelegentlich vor den Bildschirm setzen, sind noch lange keine Rabeneltern. Trotzdem sollte man immer abwägen und so selten wie möglich das Smartphone rausrücken.

Übrigens: Höchstwahrscheinlich habt Ihr es bereits selbst bemerkt, dass Euer eigener Medienkonsum von Euren eigenen Kindern sehr stark wahrgenommen wird. Kinder sind gnadenlose Beobachter. Auf Dauer wird also jeder Erziehungsversuch scheitern, wenn Ihr selbst zu lange vor dem Bildschirm sitzt – zum Beispiel im besagten Restaurant. Ihr müsst also Euren Kindern jederzeit versuchen ein gutes Vorbild sein. Und wenn es dann doch mal nicht anders geht, zum Beispiel, weil Ihr auf einen dringenden geschäftlichen Anruf oder eine E-Mail reagieren müsst, dann solltet Ihr Euren Kids genau erklären, warum Ihr gerade Eure eigenen Regeln brechen musstet.

Und wo finde ich jetzt die richtigen VoD-Inhalte?

Neben Netflix und Amazon Prime Video gibt es zum Bespiel auch als drittgrößten und in Deutschland ansässigen VoD-Anbieter Maxdome. Da dieser Anbieter bisher kaum Thema bei mir im Blog war, hier eine kurze Zusammenfassung: Maxdome ist ein Unternehmen in der ProSiebenSat.1 Group und bietet neben einer Vielzahl an Spielfilmen, Serien, Comedy, Dokumentationen auch spezielle Kinderinhalte – insgesamt stehen über 50.000 Titel zur Auswahl, die sogar offline genutzt werden können. Das Angebot ist via PC und Laptop oder mobil auf Smartphones und Tablets nutzbar. Es gibt auch Apps für einige TV-Geräte, Spielekonsolen, sowie Streaming-Geräte wie Fire TV (Stick) und Chromecast. Der Abruf der Videos ist bei maxdome sowohl einzeln im Store oder auch im Abonnement im maxdome Monatspaket möglich. Maxdome hat für seine Nutzer einen eigenen Kids-Bereich, in dem die Inhalte beispielsweise nach Alter oder Genre gefiltert werden können.


Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Maxdome.