WordPress FAQ: Neuerungen in WordPress 4.5

Heute mal wieder ein Service-Beitrag für meine Blogger-Kollegen, die ihren Blog selbst hosten und mit WordPress betreiben.

Gestern kam WordPress in Version 4.5 heraus und dieses Update bringt einige Verbesserungen mit sich, die sich wirklich lohnen.

Customizer

Blogger können ihre Website nun in der Responsive-Vorschau mit einem Klick auf einem Smartphone oder Tablet anschauen – diese Funktion ist auch schon bei der Vorschau während der Theme-Installation vorhanden. Heutzutage eigentlich unverzichtbar und daher längst überfällig. Daneben können Themes eine Website-Logo-Funktion freischalten, wodurch man im Customizer eine Einstellungsmöglichkeit erhält, um ein eigenes Logo hochzuladen.

Editor

Links können jetzt im visuellen Editor über einen Inline-Dialog eingefügt werden. Einfach auf den Stift klicken, schon öffnet sich das kleine Fenster mit der Link-Adresse. Das altbekannte Overlay dabei mit erweiterten Funktionen ist über ein Zahnrad immer noch zugänglich. Des Weiteren wurde die Markdown-Unterstützung erweitert. Jetzt ist es mit einfachen Angaben möglich fett und kursiv zu schreiben und auch Code kann auf einfache Weise eingefügt werden. Im Update 4.3 wurden folgende Markdowns implementiert:

Kommentare

Auch die Moderation der WordPress-Kommentare wurde verbessert und mit sinnvollen Details ergänzt. So gibt es nun saubere Links, sowie einen Link zum Editieren des jeweiligen Kommentars. Außerdem gibt es eine korrekte Vorschau, damit Kommentare formatiert angezeigt werden und nicht mehr nur als große, zusammengequetschte Textblöcke erscheinen.

Weitere Verbesserungen “unter der Haube”

Bilder werden jetzt beim Hochladen besser komprimiert. Durch die Änderung der Qualität von 90 auf 82 Prozent können bei kaum wahrnehmbaren visuellen Veränderungen bis zu 50 Prozent kleinere Dateigrößen erreicht werden – außerdem werden mit einigen Ausnahmen überflüssige Meta-Daten entfernt. Für alle die die gern ihren Login-Namen vergessen, gibt es in nun in WordPress 4.5 die Möglichkeit, sich mit der bei der Installation festgelegten E-Mail statt dem Benutzernamen einzuloggen. Daneben gibt es noch etliche Verbesserungen für Entwickler, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte.


Fazit

Alles in allem ein gelungenes Update, das man sich schon allein aus Sicherheitsgründen unbedingt installieren sollte. Denn die Updates enthalten in der Regel auch Security-Updates, mit denen Lücken in WordPress geschlossen werden, über die Angreifer Zugriff auf Euren Blog bekommen könnten. Wie immer gilt, vor dem Update noch ein Backup der Datenbank und Server-Dateien anzufertigen, damit bei einem Fehler (die oft durch inkompatible Themes oder Plugins veruracht werden) “zurückrudern” kann.

Quelle: WordPress