Baby und Familie: Eltern sollten sich aktiv mit digitalen Medien auseinandersetzen

Ach ja, in der letzten Woche gab es leider einen spontanen inhaltlichen Ausfall auf Dads finest. Grund dafür war etwas, was viele Eltern leidlich kennen dürften – hochgradig ansteckende Kindergarten-Killer-Viren haben unsere Familie komplett außer Gefecht gesetzt.

Doch jetzt geht es wieder mit voller Kraft weiter. Während dieser Zeit bin ich übrigens in der Apothekenzeitschrift “Baby und Familie” auf etwas gestoßen, das ich Euch nicht vorenthalten wollte:

Smartphones und Tablets sind intuitiv bedienbar und bereits bei Kleinkindern hoch im Kurs. Eltern sollten sich deswegen schon früh mit dem Thema Medienerziehung beschäftigen, wie der Gießener Erziehungswissenschaftler, Professor Norbert Neuß, im Apothekenmagazin “Baby und Familie” betont: “Medien, ihre Inhalte und die Technik ändern sich ständig. Eltern müssen sich selbst aktiv immer wieder damit auseinandersetzen, um ihre Kinder im Umgang damit kompetent machen zu können.” Informationen zu altersgerechten Spielen und Apps, aber auch zu Sicherheitseinstellungen und Communitys sowie Suchmaschinen für Kinder finden Eltern zum Beispiel unter www.schau-hin.info, einem Angebot des Bundesfamilienministeriums, das unter anderem in Kooperation mit dem Ersten und dem ZDF erstellt wird. Zugleich sollten Mütter und Väter aber dafür sorgen, dass ihre Kinder Auszeiten und Anregungen in der realen Welt bekommen. Denn nur, wer sich mit allen Sinnen auf Entdeckungstour durchs Leben begibt und mit anderen kommuniziert, erlebt, dass er Dinge selbst bewirken kann. “Alltagsabenteuer passieren jedoch nur, wenn Erwachsene alternative Freizeitmöglichkeiten anbieten und auf das Ausmaß der Mediennutzung achten”, mahnt Neuß.

Quelle: Baby und Familie