World Backup Day 2015 – Welche Backup-Strategie ist die richtige?

Heute ist der “World Backup Day”. Zwar liegen auch auf Smartphones und Tablets sensible Daten, aber mir geht es anlässlich dieses Tages dieses Mal vor allem um die richtige Backup-Strategie für den klassischen Windows-PC zu Hause.

Wer schon einmal mit Datenverlust aufgrund eines Hardwarefehlers oder unsachgemäßer Handhabung zu tun hatte, wird sich aus Eigeninteresse spätestens dann mit sinnvollen Backup-Strategien beschäftigen wollen. Dabei sind auch die Daten privater Nutzer oft einmalig und nicht wiederzubeschaffen. Man denke beispielsweise an die Foto- und Videosammlung mit den Erinnerungen an die Kinder… Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Daten wiederherzustellen – die sind aber nicht immer zuverlässig und dazu nerven- und zeitraubend und können richtig teuer werden.

Auch der Hamburger Hersteller von Backup- und Restore-Software “NovaStor” nutzt den World Backup Day, um auf die Bedeutung von Backup aufmerksam zu machen. Wolfgang Rudloff, Produktmanager von NovaStor mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Backup und Restore weiß aus Erfahrung, dass: „die meisten erst an Backup denken, wenn es zu spät ist. Unternehmen investieren zwar zunehmend in Ihre IT, aber das Thema Backup wird gerne vernachlässigt. Dabei ist die Datenverfügbarkeit geschäftskritisch. Wenn Kundendaten und Datenbanken verloren gehen, ist das oft höchst dramatisch. Hier kann nur noch ein vernünftiger und schneller Restore auf Grundlage eines professionellen Backups helfen. Mit der reinen Datensicherung ist es nicht getan. Genau deshalb sind unsere Produkte für die schnelle Datenwiederherstellung optimiert.“

Während Unternehmen zur Datensicherung verpflichtet sind, unterschätzen Privatanwender häufig das Risiko eines Datenverlusts. Folgende Infografik von NovaStor zeigt die Ursachen, wodurch private Dateien bedroht sind:

Welche Backup-Methode am besten geeignet ist, zeigt die zweite Infografik von NovaStor. Je nach Anwendungsfall gibt es drei unterschiedliche Backup-Verfahren, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Diese Backup-Strategien sind Vollbackup, inkrementelles und differentielles Backup.

Vollständiges Backup

Bei einem Vollbackup wird immer der gesamte Datenbestand gesichert. Wenn man ein Laufwerk oder ein Verzeichnis mit dieser Methode sichert, dann werden die Daten – technisch gesehen – einfach nur kopiert.

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Vorteile

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Nachteile

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Es gibt noch eine Variante des Vollbackups: die Datensicherung mit Image-Backups. Bei dieser Methode werden komplette Datenträger in einem 1-zu-1-Abbild gesichert. In der Regel handelt es sich um ganze Festplatten, womit also neben den Nutzerdaten auch das gesamte Dateisystem inklusive Betriebssystem und allen Benutzereinstellungen gesichert werden.

Vorteil: Selbst bei einem Totalausfall kann der gesamte Datenbestand samt Konfiguration des Rechners wiederhergestellt werden

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Inkrementelles Backup

Beim inkrementellen Backup wird zuerst eine Vollständiges Backup der Daten durchgeführt. Die nachfolgenden Backups beziehen sich dann jeweils auf das vorherige Inkrement. Das bedeutet, dass beim Hinzufügen einer Datei nur diese einzige Datei, aufbauend auf dem vorherigen Inkrement, gesichert wird. Zur Wiederherstellung von Daten müssen daher ausnahmslos alle Zwischenbackups zusätzlich zur initialen Vollsicherung vorhanden sein, denn diese bauen aufeinander auf. Sollten inkrementelle Backups fehlen, ist eine Wiederherstellung des zu sichernden Datenbestandes nicht möglich.

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Vorteile

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Nachteile

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Differentielles Backup

Das differentielle Backup ist dem inkrementellen Backup sehr ähnlich. Nach einem ersten Vollständigen Backup werden die Veränderungen zum letzten Vollbackup gesichert. Das bedeutet, zur Wiederherstellung der gesicherten Daten ist das Vollbackup und das gewünschte differentielle Backup notwendig.

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Vorteile

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Nachteile

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Welche ist die optimale Backup-Methode, um Daten zu sichern?

Vor der Einrichtung einer effektiven Datensicherung stellen sich eine Reihe von Fragen, welche jeder Nutzer für sich selbst beantworten muss. Erst dann kann eine sinnvolle Backup-Strategie erarbeitet werden. Vor- und Nachteile müssen für den einzelnen Anwendungsfall und der eingesetzten Hardware genau abgewogen werden.

Und meist spielt auch der Kostenfaktor eine nicht unbedeutende Rolle bei der Entscheidungsfindung.

Ein Vollbackup ist am billigsten, macht aber in der Regel am wenigsten Sinn. Zum Beispiel kann man ein monatliches Vollbackup durchführen und zusätzlich jeden Tag ein inkrementelles oder differentielles Backup machen lassen, um das Datenaufkommen niedrig zu halten.

Welche Software?

Anlässlich des “World Backup Day” gibt es bei NovaStor 10% Extrarabatt auf alle NovaBACKUP Server und PC Lösungen. Damit können die guten Vorsätze im Rahmen des weltweiten Tages der Datensicherung direkt umgesetzt werden.

Ein weiterer Tipp wäre “Veeam Endpoint Backup” . Hier läuft seit einigen Monaten eine Betaphase, aber auch danach soll die Software für den Otto-Normal User kostenlos bleiben. Backups einzelner lokaler Laufwerke oder einfach des gesamten PCs sind möglich und lassen sich extern auf USB-Geräten, auf einer Netzwerkfreigabe und für professionelle User auf einem sogenannten „Veeam Backup-Repository“ speichern, welche allerdings die Vollversion der Server Backup Software voraussetzt. Ich werde demnächst in einem gesonderten Artikel auf Veeam eingehen.

Quelle Infografiken: NovaStor GmbH