In eigener Sache: Mein #Wunschoffice und das tägliche Arbeitsequipment

Der Sebastian vom Papa-Blog “I am your Father” hat mich kürzlich im Rahmen einer Blogparade dazu aufgefordert , etwas über mein tägliches Arbeitsequipment zu schreiben. Und da es in meinem Blog ja in erster Linie darum geht, aufzuzeigen, wie man sich in dieser digitalen Welt besser zurechtfindet, hilft es vielleicht auch dem ein oder anderen weiter, wenn ich beschreibe, wie ich meine Digitale Schaffenskraft koordiniere.

Arbeitsequipment No. 1: Meine Hardware

In der Regel arbeite ich sowohl im Büro als auch im Home Office an Desktop-Rechnern, die ich mir selbst zusammengebaut habe. Daheim läuft als Betriebssystem Windows 8.1, im Büro zu Testzwecken die Preview vom kommenden Windows 10. Wenn es mal mobil sein muss oder ich auf der Couch etwas erledigen will, nehme ich mein Surface 2 Tablet mit Type Cover – super praktisch und flexibel einsetzbar. Und immer dabei ist natürlich mein Smartphone – ein betagtes Lumia 920 mit Windows Phone 8.1.

An den großen Rechnern erledige ich die meiste Arbeit, denn dort bin einfach effektiver als mit jedem mobilen Gerät. Ich brauche zum Arbeiten Platz, eine echte Tastatur und eine schnelle Maus. Das geht schon los, wenn ich Fotos bearbeiten will, Grafiken erstelle, einen Film schneide oder viel zu recherchieren habe. So etwas geht an einem großen Bildschirm logischerweise viel besser als am kleinen Display. Früher hab ich auch gern mal gezockt, aber dazu finde ich leider keine Zeit mehr. Zumal meine Ausstattung daheim schon in die Jahre gekommen ist und sie für neue Games längst nicht mehr viel taugt. Und das Geld, was nötig wäre um den Rechner aufzurüsten, wird an anderen Stellen einfach dringender gebraucht.

Auf dem Surface schreibe ich hauptsächlich Artikel, die keiner großen Recherche bedürfen. Oder ich zocke ein paar Casual Games, die der Windows-Store so her gibt. Einmal Zocker – immer Zocker. Des Weiteren nutzen wir es auf längeren Autofahrten, um auf den hinteren Plätzen wenigstens zeitweilig für Ablenkung zu sorgen, und auch im Urlaub ist es einfach praktisch, wenn man mal was im Internet erledigen muss oder einen Film schauen möchte.

Das Lumia ist ja auch schon etwas älter, aber nach wie vor noch ideal für meine Bedürfnisse. Dadurch, dass es ständig mit Updates versorgt wird, gehört es softwaremäßig noch längst nicht zum alten Eisen. Außerdem gibt es bisher einfach kein aktuelleres Gerät, das so viel neue Hardware verbaut hätte, dass sich eine Neuanschaffung lohnt. Der Trend, sich jedes Jahr ein neues Smartphone zulegen zu müssen, geht mir eh gegen den Strich. Es ist schlecht für die Umwelt, es ist unnötig teuer und rein von der Ausstattung sind da auch keine Quantensprünge mehr zu erwarten. Das Lumia wird also in erster Linie zur Kommunikation benutzt, sowie zum Surfen unterwegs. Auch meine Nachrichten rufe ich damit via RSS-Feedreader ab. Dazu kommt, dass ich damit von unterwegs meine E-Mails checken kann und mit dem integrierten Microsoft Office auch mal auf die Schnelle was abarbeiten kann.

Für Fotos nutze ich entweder das Lumia, wenn Schnappschüsse reichen, oder eine Spiegelreflexkamera, namentlich eine Pentax K10D. Die ist wirklich super. Fast noch wie analoge Technik. Man kann keine Videos aufnehmen, es ist kein GPS verbaut, aber sie macht tolle Fotos und ist echt robust.

Arbeitsequipment No. 2: Die Software

Wie ich ja schon öfter geschrieben habe, setzen wir in der Familie voll auf die Dienste und Software von Microsoft. Alle Rechner, Smartphones und Tablets laufen mit Windows. Weil es einfach praktisch ist und weil Microsoft viel mehr Lösungen für Familien anbietet, als die Konkurrenz.

Meine Blog-Beiträge verfasse ich entweder mit Word oder meist direkt im Blog. Die Bildbearbeitung erfolgt mit einer alten Photoshop-Lizenz von CS2, Bilder von der Spiegelreflex werden mit Photoshop Lightroom organisiert und gegebenenfalls verbessert. Bilder und Fotos werden bei Bedarf zusätzlich via OneDrive synchronisiert.

Sämtliche Notizen, seien es Artikel, eigene Gedanken, Einkaufslisten, ToDo-Listen oder was auch immer, werden mit OneNote  festgehalten. Ein tolles Tool! Früher nutzte ich dafür Evernote, doch OneNote ist um Welten besser. Artikel merke ich mir beispielsweise direkt aus dem RSS-Reader. Und die Einkaufsliste ist ständig synchron auf allen Geräten und bei mehreren Benutzern – meine Frau kann mir also noch während des Einkaufens einen zusätzlichen Weg ersparen. Genauso verhält es sich mit der Terminplanung – ich habe mehrere Outlook-Kalender. In einem stehen beispielsweise die geschäftlichen Termine, ein weiterer dient der gemeinsamen Koordination zwischen mir und meiner Frau, weil sich auch der Kalender mit mehreren Benutzern teilen lässt.

Nachrichten konsumiere ich wie gesagt mit RSS. Die Feeds werden via Feedly  synchronisiert und am Smartphone mit dem “Magnify News Reader” abgerufen. Am Surface benutze ich dazu “Readiy Pro”.

Bei den Social Networks beackere ich aus Zeitgründen eigentlich nur Twitter mit “Aeries”. Facebook und Google+ dienen eher dazu, dass man auch dort über meine neuen Artikel auf dem Laufenden gehalten wird, mehr nicht. Grund dafür ist, dass ich kaum auf sozialen Netzwerken unterwegs bin und Twitter vor allem eine zusätzliche Nachrichtenquelle für mich darstellt.

Diese Nachrichtenquellen und deren Verwaltung nimmt bei meiner Themenfindung einen besonderen Stellenwert ein. Nur so werde ich auf aktuelle Entwicklungen aufmerksam, die ich weitergeben kann oder die ich für eigene Artikel als Basis nutze.

Das reicht zu meiner Person, denke ich. Jetzt würde ich gern von Daddy Dahoam  und von “Anna-Lena unterwegs”  erfahren, wie die Beiden es so handhaben mit dem digitalen Alltag.


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