Musik – Tipp zum Wochenende: Sleater-Kinney Reunion mit “No Cities To Love”

Sleater-Kinney ist eine US-amerikanische Indie-Rock-Band aus dem Bundesstaat Washington. Das Frauen-Trio bildete sich Mitte der 90er Jahre im Zusammenhang mit der Riot-Grrrl-Bewegung. Der Name der Band bezieht sich auf die Sleater Kinney Road, einer Ausfahrt der US-Bundesautobahn 5 zwischen den Städten Seattle und Portland.

Im Jahr 1992 traf Gitarristin Carrie Brownstein auf dem College in Olympia, Washington ihre Kommilitonin Corin Tucker. Corin spielte damals im Mädchen-Duo Heavens To Betsy Gitarre und engagiert sich in der feministischen Szene. Brownstein gründet ein Jahr nach dem ersten Treffen der Beiden ihre eigene Band Excuse 17. Gleichzeitig starteten beide Girls zusammen das Side-Projekt Sleater-Kinney, das sie nach einer Autobahnausfahrt zu ihrem damaligen Proberaum benannten. Mit der Drummerin Lora Macfarlane aus Australien ergänzten sie sich 1994 zu einem Trio und begannen eine Ausnahmekarriere zwischen Pop, Rock und Punk.

Olympia und Washington, D.C. waren in den 90ern die Küstenstützpunkte von Riot Grrrl. Kathleen Hanna und ihre Band Bikini Kill gelten als Initiatorinnen der Bewegung. Sleater-Kinney entwickelten sich schnell zu einer Band, die mit ihrer Musik über die Verhältnisse zu etwas Bestimmtem spricht: zu Musikindustrie und Materialismus, Patriotismus und Außenpolitik, zu Partnerinnen und Partnern, Feminismus und den eigenen Körpern. Angebote von Majorlabels lehnten sie stets ab.

Nach 7 erfolgreichen Alben  verkündete die Band am 27. Juni 2006 auf ihrer Homepage, dass das Projekt Sleater-Kinney für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden würde. Der Mythos um Sleater-Kinney wuchs dann einfach von allein weiter. Mit jedem Jahr ihrer Abwesenheit gewann die Band an Bedeutung. Knapp 10 Jahre später, am 20. Oktober 2014, erschien schließlich eine neue Vinyl-Box mit allen sieben Alben der Band, zuzüglich einer weißen 7-Inch. Sie enthielt den bisher unveröffentlichten Song ‘Bury Our Friends’ und war mit dem Datum »01/20/15« bedruckt. Kurz darauf gab man die Reunion bekannt und kündigte für den 20. Januar 2015 das Album “No Cities to Love” an. “No Cities to Love” ist wie das letzte Album “The Woods” auf dem Kultlabel Sub Pop erschienen.

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Sub Pop ist bekannt für die Entdeckung von Bands wie Nirvana, Screaming Trees, Smashing Pumpkins, Soundgarden, Sonic Youth oder den White Stripes .

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Tracklist “No Cities To Love”

  1. Price Tag
  2. Fangless
  3. Surface Envy
  4. No Cities To Love
  5. A New Wave
  6. No Anthems
  7. Gimme Love
  8. Bury Our Friends
  9. Hey Darling
  10. Fade

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