Erfahrungsbericht zum “Kurio Tab”-motion Edition Kindertablet (Sponsored Post)

Weihnachten steht vor der Tür und auf dem Wunschzettel vieler Kinder steht mit ziemlicher Sicherheit ganz oben ein Tablet. Jüngst hat die BITKOM übrigens das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage veröffentlicht, die dies belegt. Hier ein kleiner Auszug:

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Smartphones und Tablets sind zu Weihnachten gefragt

Digitale Technik ist auch in diesem Weihnachtsgeschäft wieder heiß begehrt. An der Spitze der beliebtesten Hightech-Geräte stehen wie im Vorjahr Tablet Computer und Smartphones. Gut ein Viertel (jeweils 26 Prozent) der Bundesbürger will einen Tablet Computer oder ein Smartphone verschenken oder rund ums Fest anschaffen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM ergeben. “Tablets und Smartphones stehen in diesem Jahr auf den Wunschzetteln ganz oben”, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Besonders beliebt sind die Geräte bei den Jüngeren. Ein Drittel der 14- bis 29-Jährigen will sich ein Smartphone anschaffen und 32 Prozent ein Tablet. Günstige Einstiegsgeräte kosten weniger als 100 Euro. Neu auf der Liste der beliebtesten Hightech-Geräte zu Weihnachten sind Fitnesstracker. 16 Prozent der Bundesbürger wollen ein solches Fitnessarmband verschenken oder anschaffen. Die Nutzer können damit zum Beispiel Schritte und Kalorien zählen, den Puls messen oder die beim Sport zurückgelegten Strecken aufzeichnen. …

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Wer also auf der Suche nach einem geeigneten Tablet für den Weihnachtsbaum ist, dem kann ich nun bei der Entscheidung vielleicht etwas weiter helfen. Die Firma KD Interactive hat mir freundlicherweise ein Kurio Tab Kindertablet bereitgestellt.

Erst im Oktober hat das Kurio Tab beim TOMMI-Award, der hier im Blog bereits Thema war, den 3. Platz in der Kategorie “Elektronisches Spielzeug” belegt. Sowohl Fach- als auch Kinderjury waren vom Tablet begeistert. Der TOMMI zeichnet hervorragende, innovative Kindersoftware in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

Kurio Tab ist das erste Kindertablet mit einem Plus an Bewegung und dank ausgeklügelter Kinderschutz-Funktionen sorgt das Tablet für einen kindersicheren Spielspaß. Das Tablet in der motion Edition soll die Kinder unter anderem dazu animieren vom Sofa aufzustehen und mit dem Gerät aktiv zu interagieren. Und nicht nur das – es ist ein Tablet für die ganze Familie. Warum das so ist und was das Tablet alles kann, verrät der nachfolgende Test.

Kurio Tab: Ausgepackt und Hingeschaut

Wie bei einem Techniktest üblich folgt an erster Stelle das sogenannte “Unboxing”. Hier gibt es nicht viel zu sagen. Neben dem Tablet befinden sich im Lieferumfang noch Zubehör wie der rote Silikon-Bumper, eine Kurzanleitung sowie Netzteil und Ladestecker. Auf weiteres Zubehör hat man verzichtet. Das Kurio Tab selbst in schwarz gehalten. An den Seiten befindet sich der Power-Button, ein Kopfhörer-Anschluss und die Lautstärke-Tasten.

Die technischen Details

Das liest sich also alles schon mal recht ordentlich. Der Intel-Prozessor sorgt für ein angenehmes und flüssiges Arbeiten. Das Tablet selbst ist mit 7 Zoll genau richtig für kleine Kinderhände, doch auch Erwachsene können damit problemlos hantieren. Lediglich die Display-Auflösung mit 1024×600 Pixeln ist gewöhnungsbedürftig. Es besitzt eine Pixeldichte von rund 170 ppi, dadurch kann man durchaus bei genauerem Hinsehen noch kleine Abstufungen und unscharfe Ränder erkennen. Auch die Blickwinkelstabilität ist nicht besonders gut, eine Benutzung zu zweit dürfte schwer fallen. Man erkennt hier, dass vor allem am Display gespart wurde, um den Kaufpreis von 119 Euro zu ermöglichen. Das ist aber nur Meckern auf hohem Niveau, denn vor ein paar Jahren, bevor das iPad den Markt eroberte, waren solche Displays in den Netbooks der absolute Renner, und da hat sich niemand beschwert. Man darf auch nicht vergessen, dass das Kurio Tab vor allem für Kinder gedacht ist, von daher sollte man die Display-Qualität nicht als großes Manko sehen. Die Helligkeit des Display ist angemessen, in Räumen dürften damit keine Probleme auftreten. Draußen habe ich es nicht getestet, da das Tablet wegen des fehlenden SIM-Karten-Slots ohnehin eher für den Heimgebrauch geeignet ist. Die sonstige Ausstattung ist für diesen Preis angemessen und vor allem der Intel-Prozessor kann einiges an Leistung herauskitzeln – der AnTuTu-Benchmark ergibt 18.280Punkte. Das ist zwar ein durchschnittlicher aber kein schlechter Wert für ein Tablet in dieser Preisklasse. Besonders praktisch und für Kinderhände auch enorm wichtig ist die verstärkte Silikon-Schutzhülle, die so manchen Aufprall kompensiert und das Tablet schützt. Selbige riecht nicht, dürfe also unbedenklich sein. Der Akku fasst 3000 mAh, das reicht locker über den Tag. Mindestens 5 Stunden intensiver Nutzung sind drin, bei normaler Beanspruchung hält er dementsprechend länger durch.

Gelungenes Softwarepaket

Als Android-Nutzer wird man sich auf Anhieb auf dem Kurio Tab zurecht finden, schließlich basiert es auf Android in der Version 4.4.2 Kitkat. Direkt nach dem Einschalten wird man durch einen längeren Registrierungsprozess geführt, in dem ein Elternprofil und mehrere individuelle Kinderprofile eingerichtet werden. Insgesamt dürfen acht Profile angelegt werden. Dank dieser Profile kann man für jedes Kind einzeln festlegen, welche Apps zur Verfügung stehen und ob sie selbst neue Apps aus dem Kurio Store laden dürfen. Auf Grund des Kurio Genius Filtering Systems surft, spielt und lernt das Kind absolut sicher. 450 Millionen gefilterte Webseiten, die nicht für Kinder geeignet sind, sind nicht aufrufbar. Jede Webseite wird des Weiteren in Echtzeit geprüft und falls anstößige Wörter oder Inhalte gefunden werden, wird diese sofort gesperrt. Einzelne Websites und Apps können aber auch von den Eltern manuell gesperrt werden. Und mit Kids Email ist ein kindersicheres E-Mail-Programm an Bord, bei dem die Eltern ein- und ausgehende Mails überprüfen können.

Über die Zeit-Kontrollfunktion kann man die Zeit vorgeben, die das jeweilige Kind mit dem Kurio Tab spielen darf. Mit wenigen Klicks legt man fest, an welchem Tag, zu welchen Uhrzeiten und wie lange das Kind das Gerät benutzen kann.

Der einzigartige Body Motion Controller soll für ausreichend Bewegung bei den Kids sorgen. Die eigens für das Kurio Tab entwickelten Bewegungs-Spiele machen das Tablet fast zu einem „Sport-Tablet“. Zum Spielen muss man das Tablet in etwa einem Meter Entfernung vor sich aufstellen. Die Spiele werden dann per Gesten und mit Ganzkörper-Einsatz gesteuert. Es ist vergleichbar mit dem Kinect-Controller der Xbox. Die Bewegungen der Kinder werden dabei durch die integrierte Kamera erfasst und auf die Spielfiguren übertragen. Da Bewegung auch den Lernprozess unterstützen soll, sind darüber hinaus auch einige bewegungsgesteuerte Lern-Apps enthalten. Die Motion-Lernspiele sind ebenfalls auf dem Kurio Tab vorinstalliert. In den Bewegungsspielen lässt man beispielsweise seinen Avatar schwimmen oder Ski fahren, bei den Motion-Lernspielen vervollständigt man Wörter oder löst Mathe-Aufgaben mit der Hand.

Von Haus aus bietet das Tablet bereits eine Menge an Inhalten. So sind bereits 20 Spiele vorinstalliert, darunter Cut the Rope 2 oder Subway Surfers. Dazu kommen noch Lernspiele, E-Books, Toggo Inhalte (aus der Kindersparte von Super RTL) und diverse Multimedia-Apps.

Für die Eltern stehen durch den Zugang zum Google Play Store alle Android Apps zur Verfügung. Damit können Eltern das Kurio Tab auch als ganz normales Android-Tablet verwenden. Im Kurio Store, dem extra für Kids eingerichteten App-Store, stehen ungefähr 700 Apps zur Auswahl, das Angebot wird ständig erweitert. Alle Apps sind entsprechend geprüft und dürfen von den Kindern je nach Altersfreigabe ohne Bedenken heruntergeladen werden. Es können aber auch Apps und Spiele aus dem Google Play Store für die jeweiligen Profile freigegeben werden. Zusätzliches Schmankerl: Dank einer integrierten Taschengeld-Funktion lernen die Kids gleich den Umgang mit ihrem Taschengeld. Dazu müssen die Eltern einen gewissen Geldbetrag aufladen, den sich die Kinder dann für App-Einkäufe einteilen können. Das Guthaben kann über die angelegten Profile frei verteilt werden.

Fazit:

Ich kann dem Kurio Tab eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Ein angemessenes Preis-/Leistungs-Verhältnis, die vielen integrierten Apps und die zahlreichen Kontroll-Funktionen machen es zu einem durchdachten Kindertablet. Und da auch die Eltern das Tablet normal mitbenutzen können, ist es tatsächlich ein Tablet für die ganze Familie. Auch wenn Eltern auf längere Sicht wegen dem verbauten Billig-Display wohl weniger Freude am Gerät haben werden. Die innovative Bewegungssteuerung und die Taschengeldfunktion sind Features, die andere Kindertablets nicht zu bieten haben.

Kinder unterschiedlichen Alters können das Kurio Tab, insofern es entsprechend eingerichtet ist, sogar ohne ständige Aufsicht benutzen. Die Gestenerkennung funktioniert trotz der 0,3 MP-Kamera überraschend gut. Auch unbeabsichtigte App-Käufe sind mit dem Gerät nicht möglich.

Das Kurio-Tab ist unter anderem auf Amazon verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 119 Euro.

Weitere Informationen sind auf der Hersteller-Website kurioworld.de zu finden.


Kurio Tab Video-Anleitungen:

Kurio Tab Features DE – Video 1 – Profile Management from Group KD on Vimeo.

Kurio Tab Features DE – Video 2 – Genius Internet Filtering from Group KD on Vimeo.

Kurio Tab Features DE – Video 3 – App Management from Group KD on Vimeo.

Kurio Tab Features DE – Video 4 – Time Management from Group KD on Vimeo.

Kurio Tab Features DE – Video 5 – Kurio Motion from Group KD on Vimeo.

Kurio Tab Features DE – Video 6 – Richness Of Content from Group KD on Vimeo.