Amazon verlängert Rückgabefrist im Weihnachtsgeschäft

Alle Artikel, die zwischen dem 1. November und 31. Dezember im deutschen Amazon-Online-Shop gekauft werden, können bis zum 31. Januar ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden, sofern sie die üblichen Rückgabe-Kriterien (Ware unversehrt; Software und Tonträger, die nicht mehr eingeschweißt sind, können nicht zurückgenommen werden; auch keine Mobiltelefone mit Vertrag) erfüllen. Für einige Produktgruppen gelten zusätzliche Regelungen, die Amazon hier im Detail auflistet. So will sich das Unternehmen von der Konkurrenz mit der Garantie absetzen, dass Kunden keinesfalls die falschen Geschenke erwerben können. Denn diese dürfen nun bis weit nach dem Fest zurückgegeben werden. 

Die veränderten Rückgabefristen gelten für alle Artikel, die seit dem letzten Wochenende und bis Silvester verschickt wurden. Voraussetzung ist auch, dass der Kauf direkt bei Amazon oder einem Dritthändler, der seine Waren von Amazon ausliefern lässt, erfolgte. Dann können sämtliche Produkte ohne weitere Angabe von Gründen bis zum 31. Januar zurückgeschickt werden. Normalerweise kann man Produkte bei Amazon nur 30 Tage lang zurückgeben.

Mit der verlängerten Rückgabefrist will Amazon seinen Kunden die Möglichkeit geben, ungewollte Geschenke nach den Weihnachtsfeiertagen noch umtauschen zu können. Gleichzeitig erwartet man sich von der großzügigeren Rückgabefrist natürlich auch mehr Kunden, die ihre Weihnachtsgeschenke bei Amazon kaufen. Den Nutzern bietet die Aktion hingegen den Vorteil, dass man sich nicht sofort um die Rückgabe kümmern muss, sondern sich an den Feiertagen Zeit für sich und die Familie nehmen kann.

Um die Abwicklung des Weihnachtsgeschäftes reibungslos ablaufen zu lassen und seine Kunden möglichst schnell zu bedienen, stellt Amazon lt. Pressemitteilung außerdem in diesem Jahr über 10.000 Hilfskräfte ein:

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In der Zeit zwischen Oktober und Ende Dezember unterstützen Saisonmitarbeiter die über 9.000 Festangestellten bei der Erfüllung des wachsenden Kundenbedarfs.

Amazon kündigte an, dass das Unternehmen in seinen deutschen Logistikzentren über 10.000 Saisonmitarbeiter für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft einstellt. Die Stellen sind in Amazons neun Logistikzentren an acht Standorten, inklusive dem im Oktober 2013 eröffneten Logistikzentrum in Brieselang nahe Berlin, zu besetzen.

„Letztes Jahr sind am 15. Dezember, dem Spitzen-Bestelltag in der Vorweihnachtszeit, 4,6 Mio. Kundenbestellungen auf www.amazon.de eingegangen– das sind 53 Bestellungen pro Sekunde“, sagt Steven Harman, Direktor Operations bei Amazon und verantwortlich für die deutschen Logistikzentren. „Wir freuen uns, die Mitarbeiter wieder bei uns begrüßen zu dürfen, die uns jedes Jahr zu Weihnachten unterstützen. Darüber hinaus freuen wir uns auf jene tausende Saisonmitarbeiter, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei sind und uns helfen, eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit zu ermöglichen“, verkündet Harman.

Alle Saisonmitarbeiter verdienen in den deutschen Logistikzentren das gleiche Grundgehalt wie Festangestellte. Abhängig vom Standort sind das umgerechnet zwischen 9,75 € und 10,62 € brutto pro Stunde.

Zusätzlich bietet das Unternehmen Boni und Zuschläge für Überstunden, sowie für Tätigkeiten zu besonderen Zeiten wie z.B. Sonn- und Feiertagen.

An allen Standorten gibt es Kantinen, in denen gesundes und preiswertes Essen frisch zubereitet wird. Außerdem hilft das Unternehmen bei der Bildung von Fahrgemeinschaften für Mitarbeiter.

Seit 2010 hat Amazon mehr als 7.000 neue Stellen in den deutschen Logistikzentren geschaffen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen mehr als 9.000 unbefristet angestellte Mitarbeiter.

Amazons Europäisches Logistiknetzwerk besteht aus 28 Logistikzentren – in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien sowie in Tschechien und Polen.

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Quelle/Bild: Amazon