Amazon Instant Video: Gratis-4K-Inhalte, Filme im O-Ton, Flash-Wiedergabe und wöchentliche Angebote

Bei Amazon geht’s derzeit rund. Neben den angekündigten neuen Eigenproduktionen für 2015 macht sich das Unternehmen weiter fit für den Kampf mit Netflix. Dieser Kampf tobt ja nicht nur bei uns im deutschsprachigen Raum, sondern vor allem auch im Mutterland der beiden Unternehmen, den USA, sowie in vielen weiteren Märkten. Neueste Änderungen im technischen Bereich geben den Nutzern jetzt mehr Optionen an die Hand.

Ab 2015 wird Amazon laut Wall Street Journal seinen Kunden den Ultra HD Content (4K) anbieten. Für diesen Service werden – zumindest in den USA – keine zusätzlichen Gebühren aufgeschlagen, 4K wird in der monatlichen Abo-Gebühr für Prime Instant Video enthalten sein. Zu den ersten Inhalten in 4K gehören unter anderem die Eigenproduktionen “Alpha House”, Transparent” und “Mozart in the Jungle”, außerdem das Lady Gaga-Konzert “Cheek To Cheek”. Ob auch die deutschen Amazon-Zuschauer ohne Aufpreis in den Genuss von den 4K-Auflösungen mit 3.840 x 2.160 Pixeln kommen, ist noch offen, wird aber sicher so passieren.

Auch das Angebot von Inhalten mit Original-Ton wird bei Amazon Instant Video weiter verbessert. So werden die Titel nun nicht mehr nur separat als zwei Titel dargestellt, von denen einer mit dem Zusatz OV gekennzeichnet ist, stattdessen stehen auch zusätzliche Tonspuren zur Auswahl. Dies sorgt nicht nur für eine bessere Übersicht, sondern ermöglicht auch den Wechsel der Sprache im laufenden Programm. Sind mehrere Tonspuren in einem Titel enthalten, werden diese auf der Übersichtsseite unter “Sprachen” aufgelistet. Der Film Gladiator bietet nun beispielsweise eine englische und eine deutsche Tonspur samt anpassbarer englischer Untertitel.

Amazon Instant Video besitzt nun des Weiteren auch die Möglichkeit, Filme und Serien via Adobe Flash im Browser wiedergegeben zu können. Hierfür muss in den Einstellungen von Amazon Instant Video die Wiedergabe von Silverlight auf Flash umgestellt werden. In den USA können Amazon-Kunden bereits seit vielen Monaten statt der voreingestellten Silverlight-Option den Flash Player für die Wiedergabe aktivieren. Allerdings soll die Qualität bei der Nutzung von Microsoft Silverlight besser sein wird.

Pro-Tipp: Die Nutzung von Adobe Flash bringt noch weitere Vorteile. So kann der Dienst nun auch auf Geräten eingesetzt werden, die zwar Flash-Unterstützung bieten, aber kein Silverlight und auch über keine eigene App von Amazon Instant Video verfügen. Zu diesen Geräten gehören beispielsweise Googles Streaming-Stick Chromecast, ältere (oder auch neuere) Android-Geräte mit installiertem Flash-Player, Chrome-Notebooks, sowie Geräte mit Windows RT, also auch das Surface, Surface 2 und das Nokia Lumia 2520.

Bislang funktioniert der Wechsel der Sprachspur nur über Webbrowser mit Silverlight und Amazons FireTV, die entsprechenden Apps dürften aber die Funktion mit einem der nächsten Updates erhalten. Im Flash-Player ist die Option ebenfalls nicht enthalten.

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