WIRED Germany: (Re)Launch des Kult-Magazins unter dem Motto „Zukunft ist Einstellungssache“

Nun ist es offiziell. Auch Deutschland ist im Zeitalter des digitalen Wandels angekommen und die deutsche Zeitschriftenlandschaft ist mit der WIRED Germany um ein etabliertes internationales Kult-Magazin reicher. Bereits im Jahr 2011 wurde eine Art Testballon gestartet, bei dem mit ein paar Testausgaben einer deutschen WIRED genau untersucht wurde, wie das Magazin in Deutschland aufgenommen wird. Grund dafür war hauptsächlich die berühmte “German Angst”, denn in Deutschland steht man Neuerungen wie Technologie zum Teil oft sehr kritisch gegenüber. Die deutsche WIRED nimmt diese Bedenken und Debatten ernst und führt sie weiter fort, aus einer deutschen Perspektive, aber auch reflektiert und zukunfts-optimistisch. WIRED war und ist für Diejenigen interessant, die einen Journalismus wollen, der sich mit der heute entstehenden Technologie von morgen beschäftigt.

Seit mehr als 20 Jahren informieren die Macher in den USA, dem Herkunftsland des Magazins, ihre Leser über den digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Immer mit dem Blick auf zukünftige Innovationen, mit einem ausgeprägten Riecher für skurrile Geschichten von Erfindern und Entrepreneuren. Das Magazin erscheint auch in Großbritannien, Italien, Japan und Taiwan.

WIRED Germanys Chefredakteur Nikolaus Röttger bezeichnet die Zielgruppe der deutschen Ausgabe des Magazins als die “Generation Y Not”. Diese Zielgruppe ist Innovationen gegenüber aufgeschlossen. Sie fragt nicht „Warum?“ sondern „Warum nicht?“, stellt damit Etabliertes in Frage und will die Zukunft selbst gestalten. Die “Generation Y Not” hat seiner Meinung nach kein bestimmtes Alter. Digitalisierung und Technologie sind auch hierzulande längst im Mainstream angekommen und nehmen dementsprechend Einfluss auf viele Gesellschafts- und Lebensbereiche. Die Themen der WIRED Germany sind somit für jeden relevant und richtet sich an Männer und Frauen gleichermaßen.

Am 21. Oktober startete die WIRED Germany nun nach einer rund sechsmonatigen redaktionellen Entwicklungsphase mit neuem Gesamtkonzept und neuer Website. Der federführende Condé Nast Verlag geht dabei in puncto Content-, Digital-, Vertriebs- und Erlösstrategie neue Wege. Im Zentrum des Digitalkonzepts steht eine nutzerzentriert konzipierte Website, die unter www.WIRED.de zu finden ist und den Lesern auch alle Inhalte des Magazins − unabhängig vom Endgerät − digital zugänglich macht.

„WIRED steht wie kaum eine andere Medienmarke für Innovation und reflektiert, wie neue Entwicklungen und der digitale Wandel unseren Alltag und die Gesellschaft verändern. Auch aus Verlagssicht ist WIRED ein wichtiger Innovationstreiber. Wir sehen die Marke als Wegbereiter, um publizistisch und unternehmerisch neue Ansätze auszuprobieren, und freuen uns sehr darauf, WIRED jetzt in Deutschland voll auszubauen.
(Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland)

WIRED Germany: „General Interest“ statt „Geek Interest“
„Der digitale Wandel und die daraus resultierenden Innovationen betreffen längst alle Lebensbereiche“, sagt Chefredakteur Nikolaus Röttger. „Wir verstehen WIRED darum als ein General-Interest-Medium, das Informations- und Orientierungsquelle für alle ist, die über Entwicklungen in Technologie, Digitalkultur, Wissenschaft, Business und Design auf dem Laufenden sein wollen. Für sie beleuchten und hinterfragen wir globale Innovationsthemen aus einer deutschen Perspektive.“

Die große thematische Bandbreite von WIRED spiegelt sich bereits zum Launch wider. Redaktionelles Herzstück ist das Dossier „Die Zukunft des Ich“ zum Thema Identität im digitalen Zeitalter. Zudem traf WIRED Germany Google-Chef Eric Schmidt zum Interview, absolvierte einen Hausbesuch bei den experimentellen Künstlern des „Applied Future Studio“ in Berlin und begleitete ResearchGate-Gründer Ijad Madisch über sechs Monate für eine Reportage, die zeigt, wie der 34-Jährige mit seinem millionenschweren Recherche-Netzwerk die Welt der Wissenschaft revolutioniert.

Die Redaktion von WIRED Germany, die in Berlin neu aufgebaut wurde, arbeitet medienübergreifend integriert, Themen werden parallel für das Heft und die Website geplant. Auch die Gestaltung von Print und Online-Auftritt lag in einer Hand − Art Director Axel Lauer entwickelte zum Launch ein eigenständiges modernes, klares Layout und leitete zugleich das Design für WIRED.de.

„Anything, anytime, anywhere“: das Inhaltekonzept von WIRED
Die Inhaltestrategie von WIRED wurde stark an den Nutzungsbedürfnissen der User ausgerichtet und verfolgt daher das Prinzip „Anything, anytime, anywhere“: Jeder soll WIRED lesen können, wann, wo und wie er möchte. Darum wurde das Membership-Modell WIRED+ entwickelt, das die klassische Abonnement­systematik ablöst und Lesern Zutritt zur gesamten WIRED-Welt eröffnet. WIRED+ Member können alle Inhalte des Magazins auch digital lesen – egal, auf welchem Endgerät. Zusätzlich gibt es online weitere aktuelle Inhalte und eigenständige Multimedia-Reportagen. Neben den redaktionellen Angeboten werden zur WIRED+ Membership auch Veranstaltungen und besondere Services gehören.

Der nutzerzentrierte Ansatz spiegelt sich auch in der Usability von WIRED.de wider. Die Registrierung für den Membership-Bereich ist auf allen Endgeräten einfach und schnell. Ein zentrales Element auf WIRED.de sind zudem die „Collections“. Themen werden nach einer Art Playlist-Prinzip – vergleichbar mit der Funktionalität von Spotify oder iTunes – organisiert.

Bildung und Events als zusätzliches Erlösmodell
„Die Marke steht von Anfang an auf mehreren soliden Säulen. Neben der klassischen Werbevermarktung und dem neuen Membership-Modell wird ein Schwerpunkt auf Events und Konferenzen sowie auf dem Thema Weiterbildung liegen“, erklärt Publisher André Pollmann. „WIRED soll für die Leser weit über das Redaktionelle hinaus zum Kompass für die Welt im Wandel werden.“

Für den Aufbau des Geschäftsbereichs Konferenzen wird WIRED mit Ole Tillmann als Moderator und Strategic Consultant zusammenarbeiten. Ole Tillmann ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur „PEAK Creative Leadership“ und war als Speakercoach,  Moderator oder Berater bereits für diverse Start-Up- und Ideenkonferenzen wie TEDxBerlin, NEXT Berlin, „hy! demo“ und der Konferenz des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. tätig. Die ersten Konferenzen von WIRED Germany werden in 2015 stattfinden.

Im Bereich „WIRED Education“ wurde eine enge, exklusive Partnerschaft mit HYPER ISLAND eingegangen, die zum Launch offiziell verkündet wurde. HYPER ISLAND ist ein international agierendes, schwedisches Schulungsinstitut mit Niederlassungen u. a. in Stockholm, New York, London, São Paulo und Singapur und ist darauf spezialisiert, Menschen und Unternehmen das Wissen, die Tools und Methoden zu vermitteln, um Transformation und Innovation selbst zu gestalten. HYPER ISLAND gilt als „Digitales Harvard“ und bietet mit einer unkonventionellen, auf Kooperation und der Philosophie von lebenslangem Lernen basierenden Methodik Vollzeitstudiengänge und verschiedene Workshop-Formate an.

Gemeinsam werden WIRED und HYPER ISLAND ab 2015 erstmals in Deutschland maßgeschneiderte und offene Kurse anbieten, die mit dem Know-how beider Partner entwickelt werden und speziell auf die digitalen Aspekte des unternehmerischen Wandels vorbereiten. Die ersten zwei Master Classes finden im nächsten Jahr zu den Themen „Transformation and innovation in a digital world“ und „Consumer journeys and behaviour in a connected era“ statt.