Sicher am PC: Kinderschutz Software der Deutschen Telekom

Rundumschutz für sicheres Surfen

Mit den individuellen Einstellungen der Kinderschutzsuite des rosa Riesen macht Ihr euren PC fit für Kinder jeder Altersstufe. Man kann mit der “Kinderschutzsoftware der Deutschen Telekom” Zeitlimits setzen, Programme und Webseiten freigeben bzw. sperren oder auch Downloads blockieren. Die Softwaresuite sorgt dafür, dass die Kids entsprechend ihrem Alter nur passende Inhalte im Internet präsentiert bekommen und nur so viel Zeit am Rechner verbringen, wie Ihr ihnen das erlaubt.

Mit folgender Anleitung zeige ich, wie man das Programm einrichtet und mit welchen Filtern Ihr eure Kinder effektiv schützen könnt. Voraussetzung für die Einrichtung der Software ist übrigens das Vorhandensein von Windows Benutzerkonten, hier steht mehr dazu.

 

Funktionsumfang der Telekom Kinderschutz Software

Mit der Kinderschutz Software schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. So schützt man sein Kind vor den Gefahren des Internets und gleichzeitig den eigenen Computer. Die Altersklassifizierung von Webseiten sorgt dafür, dass die Software für Kinder im Vorschulalter genauso gut geeignet ist wie für Jugendliche.

Individuellen Anpassungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass gefährliche Webseiten blockiert und nicht klassifizierte, aber unbedenkliche Seiten für die Kinder erreichbar sind.

Die Kinderschutz Software ist von der Kommission für Jugendmedienschutz anerkannt und beinhaltet die gesetzlichen Jugendschutzvorgaben.

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Beachte: Die Software kann den Schutz von Kindern vor Gefahren aus dem Internet unterstützen. Man sollte sich jedoch nicht allein auf Softwarelösungen verlassen. Trotz allem muss man das Kind im Auge behalten und mit ihm über die Gefahren und Fallen im Internet sprechen, denn die Aufsichtspflicht ersetzt solche Software nicht.

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Installation

  1. Als erstes erfolgt der Download, unter anderem auch direkt bei mir in meinem Download-Bereich zu finden.
  2. Im ersten Fenster des Installationsassistenten die allgemeinen Hinweise zur Software mit einem Klick auf “Weiter >” bestätigen.
  3. Im zweiten Schritt erscheint die Lizenzvereinbarung. Lesen und Bestätigen mit einem Klick auf den Button “Weiter >”.
  4. Die Installation beginnt. Bitte warten, bis die Software vollständig installiert ist und mit dem Button “Fertig stellen” die Installation abschließen. Im Anschluß wird die Kinderschutz Software automatisch gestartet.
    Der erste Start dauert ein wenig. Also einen Kaffee holen und dann den Willkommens-Bildschirm mit einem Klick auf “Weiter” bestätigen.
  5. Und wieder Lesestoff: Hinweise für die Einrichtung der Software (zum Glück haben wir gerade Kaffee geholt). Auf “Weiter” klicken, um zum nächsten Schritt zu gelangen.
  6. Im ersten Einstellungsdialog legt man als Elternteil ein Passwort fest. Das dient dazu, dass die Kinderschutz Software nicht durch die Kinder gestoppt und umkonfiguriert werden kann. Deshalb sollte man das Passort auch geheim halten und nicht per PostIt an den Bildschirm kleben. Außerdem wird eine Sicherheitsfrage inklusive geheimer Antwort gefordert, über die man das Passwort wiederherstellen kann, falls es dann doch vergessen wurde.
  7. Es folgt die zweite Registerkarte “Elternprofile”. Hier setzt man ein Häkchen vor den Benutzerprofilen der Eltern. Dadurch wird die Kinderschutz Software bei den Eltern deaktiviert. Abschließend der Klick auf “Weiter”.
  8. Im nächsten Schritt soll man die Daten der Kinder eingeben. Dazu markiert man zunächst oben den Punkt vor “Meine Kinder haben eigene Windows Benutzerkonten…”. Dadurch können im unteren Teil die bereits angelegten Profile ausgewählt werden. Im unteren Teil gibt man noch den Vornamen des Kindes ein, um die Profile später besser erkennen zu können. Nach Eingabe des Geburtsdatums wählt man das entsprechende Windows-Benutzerkonto aus. Das Geburtsdatum ist notwendig, da die Software anhand des Alters die entsprechend freigegebenen Internetseiten nach der Altersklassifizierung ermittelt. Zum Abschluss klickt man dann auf “Weiter”.
  9. Jetzt kann man die Zeiträume und die maximale Nutzungsdauer für jedes Kind und jeden Wochentag einzeln festlegen. Um die Zeiten zu ändern, führt man einen Doppelklick auf dem jeweiligen Wochentag aus.
  10. Nun kann man den Zeitraum für den ausgewählten Tag eingeben, an dem das Kind grundsätzlich im Internet surfen darf. Zusätzlich beschränkt man mit der Angabe “Surfdauer”, wie lange das Kind innerhalb dieses Zeitraums maximal surfen darf.
  11. Sind alle Zeiträume erfasst, erfolgt unten rechts der Klick auf “Weiter”.
  12. Die Grundeinrichtung der Kinderschutz Software ist somit erledigt. Ein Klick auf “Weiter” beendet die Konfiguration. Die Kinder sind von jetzt an automatisch geschützt, sobald sie sich mit ihrem Windows-Benutzerkonto einloggen.
  13. Die Kinderschutz Software ist am einfachsten über das sogenannte System-Tray-Icon in der Taskleiste (neben der Uhr) zu finden. Um Einstellungen zu ändern, klickt man am besten mit der rechten Maustaste auf das zugehörige Symbol und wählt im erscheinenden Kontextmenü den Punkt “Einstellungen…”.
  14. Es folgt die Eingabe des Passworts, welches hoffentlich nicht mehr offen einsehbar am Bildschirm klebt.
  15. Im Anschluss gelangt man in den Einstellungsbereich. Hier können neue Benutzerkonten hinzugefügt, erlaubte Surf-Zeiten oder das Elternpasswort geändert werden. Mit der Option “Schutzniveau anpassen” kann man versteckte Funktionen aktivieren und den Kinderschutz anpassen.

 

Blockieren oder Freischalten

  1. Auf dem ersten Tab (aka Registerkarte) im Bereich “Schutzniveau einstellen” definiert man, welche Webseiten unabhängig von der Altersklassifizierung für die Kinder erreichbar oder gesperrt sein sollen. Das funktioniert für jedes Kind einzeln oder für alle geschützten Benutzer zusammen. Hier kann man beispielsweise die Webseite der Schule als Ausnahme hinzufügen. Um eine Website zu erlauben, die normalerweise nicht für Kinder freigeschaltet ist, klickt man auf die Option “Positivliste für…”. Bei mehreren Kindern wählt man zuerst das Kind aus, in dessen Einstellungen man die Veränderung vornehmen möchte.
  2. Jetzt gibt man die Internetadresse (URL) ein und klickt auf den “+”Button rechts neben dem Eingabefeld. Zum Abschluss “Speichern”.[wc_box color=”info” text_align=”left”]Übrigens: In dieser Liste erscheinen auch Vorschläge, welche die Kids beim Surfen gemacht haben. Denn jedes Mal, wenn eine Seite nicht aufgerufen werden kann, wird eine Meldung angezeigt. Mit einem Klick können sie aber darum bitten, die entsprechende Seite freizuschalten.
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  3. Auf der zweiten Registerkarte “Internet/Netzwerk-Optionen” findet man nützliche Optionen, mit denen die Internetnutzung weiter eingeschränkt werden kann. Entfernt man das Häkchen vor “Tauschbörsen” können die kleinen Langfinger keine Filesharing-Angebote nutzen. Von der Blockierung von HTTPS-Verbindungen würde ich persönlich abraten. Dabei handelt es sich um Seiten mit verschlüsselter Übertragung. Zwar kann es sich hierbei auch um kostenpflichtige Angebote handeln, die die Eingabe persönlicher Daten erfordern, jedoch sollten solche Seiten bereits blockiert sein. Viele Webseiten, sogar Google, steigen auf die verschlüsselte Übertragung um, deswegen ist von dieser Option abzuraten. Mit einem Klick auf “Speichern” sichert man die vorgenommenen Einstellungen.[wc_box color=”info” text_align=”left”]Tipp: Man kann hier auch festlegen, dass das Kind kein E-Mail-Programm benutzen darf.
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  4. Auf der Registerkarte “Downloads” bestimmt man die Arten von Dateien, welche die Kids herunterladen dürfen. Bei Kindern sollte man Downloads komplett sperren, Jugendliche müssen gegebenenfalls Dokumente und Bilder herunterladen können. EXE-Dateien (das sind ausführbare Programme) und Tauschbörsen sollten auf alle Fälle gesperrt werden, da diese meist das Einfallstor für Viren, Trojaner und andere digitale Schädlinge darstellen.
  5. Auf der Registerkarte “Programme” legt man fest, welche Software das Kind starten darf. Dazu geht man unten auf den “+”Button, um die Ausführung einer Software zu blockieren.
    • Unter “Installierte Programme” findet man eine Auflistung aller Programme, die blockiert werden können.
    • Dazu einfach alle Programme markieren, die man blockieren möchten, und anschließend die Auswahl über den “OK”-Button bestätigen.
    • Die ausgewählten Programme werden dadurch in eine Sperrliste übertragen. Mit einem Klick auf “Speichern” sichert man die Einstellungen